• Wärme - aus der Erde - dem Wasser - der Luft
Energie aus der Natur
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Wärmepumpen

Wärmepumpen nutzen gespeicherte Sonnenwärme in Erdreicher, Wasser oder Luft. Diese Umweltwärme steht kostenlos und unbegrenzt zur Verfügung. Eine Wärmepumpe arbeitet ohne Verbrennung von Rohstoffen und ist somit (fast) völlig unbelastend für die Umwelt. Der große Vorteil der Wärmepumpe ist der, dass sie immer funktioniert, unabhängig von der Tageszeit, Jahreszeit und Wetter. Man ist nicht auf die momentane Einstrahlung angewiesen, sondern nutzt gespeicherte Sonnenenergie aus der Umgebung.

Prinzipiell arbeitet die Wärmepumpe wie ein Kühlschrank, jedoch mit umgekehrtem Nutzen. Man entzieht einem Wärmeträger (Erde, Wasser, Luft) die Wärme und gibt Sie wieder an den Raum bzw. an einen Wärmespeicher ab. Die Pumpe schöpft dabei quasi in kleinen Einheiten hubweise Wärme auch noch aus relativ kalter Umgebung. Für den Wärmetransport wird ein Arbeitsmittel (Sole) verwendet, das in der Wärmepumpe verdampft - verdichtet - verflüssigt - entspannt wird. Die Wärmepumpe wird elektrisch angetrieben und verbraucht etwa ¼ der gesamten Nutzwärme.

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Wärme aus der Erde

Etwa 90% unseres Planeten sind heißer als 1000°C, der Erdkern brodelt mit mindestens 5000—6000°C. Schon nahe unter der Erdoberfläche beträgt die Temperatur 10—15°C. In Mitteleuropa nimmt die Temperatur unter der Erdoberfläche um etwa 3 °C pro 100 Metern Tiefe zu. Ab ca. 400m Tiefe kann mit Sonden und Pumpen günstig Wärme abgeschöpft werden, d.h. es ist auch möglich oberflächennah für einzelne Häuser oder Siedlungen direkt Heizanlagen, meist mit Wärmepumpen, anzuschließen.

Bei der Erdwärmepumpe wird ein Rohrschlangensystem ca. 20 cm unterhalb der Frostgrenze verlegt. Hier ist die Temperatur das ganze Jahr über annähernd konstant. Feuchte Böden sind wegen der besseren Wärmeleitfähigkeit besonders gut geeignet. Allerdings benötigt man etwa 1—2mal soviel Grundstücksfläche wie zu beheizende Wohnfläche. Bei kleineren Grundstücken können auch senkrechte Erdsonden verwendet werden.

In unserem Beispiel rechts sehen Sie, wie mit Hilfe von Viessmann Vitocal 300, dem Erdboden Wärme mit Erdsonden bzw. Erdkollektoren entzogen wird.

Wärme aus der Erde
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Wärme aus der Erde
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Wärme aus dem Wasser

Grundwasser ist wegen seiner konstanten Temperatur (ca. +7 bis +12°C) und der großen Wärmeleitfähigkeit besonders gut geeignet. Sofern vorhanden, sollte man also immer Grundwasser als Wärmequelle nutzen. Die Grundwasserwärmepumpe benötigt 2 Brunnen. Der Förderbrunnen dient der Entnahme des Grundwassers. Nach dem Durchlaufen der Wärmepumpe und des Verdampfers, wo die Wärme entnommen wird, wird das abgekühlte Wasser über einen Schluckbrunnen zurückgeführt.

In unserem Beispiel rechts zeigen wir, wie mit Viessmann Vitocal 300 Wärme aus dem temperaturstabilen Grundwasser gewonnen werden kann.

Wärme aus dem Wasser
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Wärme aus der Luft

Luft ist eine überall vorhandene und ständig verfügbare Energiequelle, die einfach genutzt werden kann. bei den Geräten zur Innenraumaufstellung wird z.B. über zwei Lichtschächte die Luft angesaugt, in der Luft/Wasser-Wärmepumpe abgekühlt und wieder an die Umgebung abgeführt.

Die Luft/Wasser-Wärmepumpe ist dabei sogar in der Lage, selbst bei „sibirischen“ Bedingungen von bis zu —20°C noch Energie aus der Aussenluft zur Raumwärme- und Warmwassergewinnung zur Verfügung stellen.

Wärme aus der Luft
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