Chronik von Steinbach
1966

Aus dem Gemeinderat:
(Frankenpostbericht vom 20.01.1966)

 

1966 erhielten die Herren Gemeinderäte der Gemeinde Steinbach erstmals eine einmalige Entschädigung pro Jahr (Sitzungsgeld). Bisher waren ihre Tätigkeit ausschließlich ehrenamtlich.

Um den Bürgern bei der Beseitigung der Schneemassen behilflich zu sein, wurde im Jahr 1966 eine Schneefräse mit einer Arbeitsbreite von einem Meter zum Preis von 5000,-DM angeschafft. Die Bedienung erfolgt durch Handsteuerung, wobei der Bedienende hinter dem Gerät herlaufen musste. Der davon geschleuderte Schnee deckte den Mann meistens regelrecht zu.

Die Feuerschutzabgabe wurde auf jährlich 10 DM erhöht.

Die aktuelle Einwohnerzahl betrug 671 Personen.

 

Verbesserung der Straßenverhältnisse / Straßenbau

Durch den Bau des Hochbehälters auf dem Langes Bühl war der Gemeindeweg stark in Mitleidenschaft gezogen worden, so dass eine Erneuerung fällig war. Der 1100m lange Weg wurde mit einem Kostenaufwand von 10.000.- DM saniert.

 

02.08. 1966

Richtfest für die Verbandsschule Steinbach/Langenbach

Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung feierten die Gemeinden Steinbach und Langenbach das Richtfest ihrer neuen Verbandsschule. unter den Gästen befanden sich auch Landrat Heinrich Lang dessen Stellvertreter Max Stumpf und Schulrat Georg Haas. Die beiden Bürgermeister Andreas Gemeinhardt (Steinbach) und Max Burger (Langenbach) bedankten sich bei den Architekten, Baumeistern und Handwerkern für Ihre geleistete Arbeit. Unter der Leitung von Oberlehrer E. Wickel sang der Schülerchor der Oberklasse der Volksschule Langenbach das "Lied an die Freude". Anschließend sprachen drei Schülerinnen den Richtspruch. Der Choral "Nun danket alle Gott" bildete den Abschluss der Feierlichkeiten.

Der Neubau in dessen 1. Bauabschnitt je nach Bedarf fünf oder sechs Klassenzimmer und eine Reihe wichtiger Nebenräume untergebracht werden können, ist der eine "Balken" einer großen "L"-förmigen Gesamtanlage der Schule auf einem von Langenbach gekauften und mit in den Schulverband eingebrachten 26.000 m² großen Wiesengebiet zwischen Steinbach und Langenbach.

 

 

 

Klassenzimmer der Steinbacher Schule

letztes Schuljahr vor Schulschließung

 

 

 


Das Foto zeigt rechts die Steinbacher Schule, links die Anwesen des heutigen Burgringes Nr. 2 und 4, im Hintergrund ist das Landwirtschaftliche Anwesen der Fam. Oelschlegel, Großenreuther Weg 1 zu sehen

 

Verbandsschule Langenbach-Steinbach feiert Richtfest

(Bericht der Frankenpost)

Langenbach – Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung feierten die Gemeinden Steinbach und Langenbach das Richtfest ihrer neuen Verbandsschule, die an der Flurgrenze zwischen beiden Gemeinden steht. Zunächst wurde gemeinsam der Choral „ Lobe den Herren“ gesungen, danach begrüßte der Vorsitzende  des Verbandsschulausschusses, Bürgermeister Max Burger aus Langenbach unter den geladenen Gästen auch Landrat Heinrich Lnag, dessen Stellvertreter Max Frank, Schulrat Gg. Haas, Kreisbaumeister Knörnschild, Oberamtmann  Prucker, alle vom Landratsamt Naila, weiter die Gemeinderäte u. Schulpflegschaftsmitglieder der Gemeinde Langenbach, Steinbach und Heinersberg, den Architekten Hermann Böhmer aus Münchberg, die Baumeister, deren Angestellt und Bauarbeiter, die Geistlichen aus Bad Steben und Geroldsgrün und einige Lehrkräfte. Er dankte auch allen am Bau beteiligten für ihren Einsatz. Unter der Leitung von Hauptlehrer E. Wickel sang der Schülerchor der Oberklasse das „Lied an die Freude“ aus der 9. Symphonie von Beethoven. Hierauf sprachen drei Schülerinnen den Richtspruch des Poliers vom Zimmergeschäft Kaiser in Helmbrechts. Der Choral „Nun danket alle Gott“ bildete den Abschluss der kurzen, aber eindrucksvollen Feier. Zu einem Richtschmaus mit gemütlichem Beisammensein lud anschließend der Steinbacher Bürgermeister Andreas Gemeinhardt alle Gäste, Handwerker und Bauarbeiter im Saal Ölschlegel in Langenbach ein. Für frohe Stimmung sorgte die bekannte Langenbacher Bauern- und Jodlerkapelle mit flotten und urwüchsigen Weisen.

 

Wasserversorgung der neuen Schule in Langenbach:

Die Schule erhält das notwendige Wasser aus der Steinbacher Wasserversorgungsanlage: Die Hauptleitung vom Hochbehälter zum Dorf wurde etwa auf dem halben Weg zwischen Langes Bühl und Dorf angezapft und quer über die Steinbacher Flur zur Langenbacherstraße geführt und dann entlang an der Straße bis zur neuen Schule. Die Langenbacher Gemeinde hat dann auf eigene Kosten eine Verlängerung dieser Wasserleitung in den unteren Ortsteil von Langenbach verlegt, und wird aus der Steinbacher Wasserleitung entnehmen zu können um einen Teil der Langenbacher Bevölkerung mit Wasser zu versorgen.

 

Ortsansichten:


Hoher Acker - Langesbühl


Nussbach


Nussbach


Nussbach/Silberstein


Nussbach/Hichela


Taubenhügel


Pumphaus - Gevattergraben


 

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