Chronik von Steinbach
1928

allgemeines:

Dem Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern, nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928 ist zu entnehmen:

Steinbach gehört zu dieser Zeit zum:

  • Landgericht Coburg

  • Landesarbeitsgericht Coburg

  • Arbeitsgericht Kronach

  • Oberlandgericht Bamberg

  • Brandversicherungsamt Hof

  • Finanzamt Naila

  • Messungsamt Hof

  • Forstamt Geroldsgrün (Amt Naila)

  • Gendarmeriestation Nordhalben

 

Verbesserung der Straßenverhältnisse / Straßenbau

Im Jahre 1928 wurde der Gemeindeverbindungsweg zwischen Bad Steben und Steinbach ausgebaut. Allerdings nur der Teil, der zur Bad Stebener Flur gehört. Das ist das Wegstück zwischen den Abzweigungen von dem Hauptweg nach Obersteben und in der Höhe Steinbachs ebenfalls nach Obersteben.

 

30.11.1928

Die Bayerische Regierung ist bestrebt das Bezirksamt Teuschnitz, zu dessen Bereich auch die Gemeinde Steinbach b.G. gehört, auflösen bzw. mit dem Bezirksamt Kronach zusammenlegen. (Quelle: Heimatkundliches Jahrbuch Lkr. Kronach 23-2001/02)

In einem streng vertraulichem Schreiben vom 30.Nov.1928 wandte sich deshalb Regierungspräsident Strössenreuther im ausdrücklichen Auftrag des Innenministers an die beiden Bezirksamtsmänner von Kronach und Teuschnitz, Hardt und Teufel. Er teilte unter anderem mit, die Regierung plane, die Gemeinden Heinersberg, Langenbach und Steinbach b. Geroldsgrün dem Bezirksamt Naila zuzuteilen und Nordhalben, Lahm, Nurn und Dürrenwaid dem Bezirksamt Kronach. Der jeweilige Bezirksamtmann solle sich persönlich zu diesem Plan äußern, ohne Rücksicht auf die Beziehungen, die ihm mit seinem Gemeinden verbänden.

Beide Bezirksamtmänner befürworteten das Vorhaben bezüglich der Gemeinden Steinbach und Langenbach während die anderen Gemeinden unterschiedlich betrachtet wurden.

 

Kärwaburschen und Kärwamadla

 

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