Zu meiner Person:
Ich bin 53 Jahre alt und bin Schriftführer bei den Modell-Freunden
Kirchenlamitz e.V. , Hangflugmitglied beim MFV Tröstau e.V. sowie
Schriftführer
bei dem Freiflugverein Flugsportgruppe Oberkotzau e.V. .
Wie alles begann:
Mein erstes Attentat war die Versenkung der
wunderschönen Weihe 50 meines Vaters mit 2 Kanal Tipp-Tipp im Jahr
1963. Ab ca. 1970
baute ich dann über Filou, Dandy, Hi-Fly , BS1, Foka,
Emir, Terry, Geier, Rasant, Monsun, einige Schiffsmodelle zwischendurch die
unterschiedlichsten Modelle. Dabei waren viele Hochleistungssegler, wie Cirrus,
Mini Nimbus, Weihe 50, LS-4, Kestrel, Salto , LS-3, Fiesta, Flamingo, ASW 22, Alpina, DG
303, DG 600, die meisten jedoch nicht für mich.
Im Jahr 1975 baute ich den ersten käuflichen RC
Elektrosegler, das Mosquito von Graupner. Das Modell war damals eine
Sensation,
schleppte es sich doch mehr schlecht als recht in die Luft. Irgendwann
verlor ich jedoch die Lust an der Gaukelei und widmete mich über
Motorflug
dann dem Segelflug.
Nach Gummiseilstart über Elektrowinden- und
Huckepackschlepp kam ich zum F-Schlepp. Das ist für mich die
schönste und ungefährlichste Methode seinen Segler in die
Luft zu bekommen.
So lange ein geeigneter Pilot samt Motormodell zur
Verfügung steht ist das die feinste Sache überhaupt, braucht
man sich doch
über Größe und Gewicht des Modells keine allzu
großen
Gedanken machen.
1984 schenkte mir mein Bruder den Bausatz "Chicco" der
Fa. Krick. Nach so vielen Fertigrümpfen war das für mich
wieder einmal eine willkommene Abwechslung. Zweiachsgesteuert mit einem
550er Mabuchi war das Modell immer dabei, kam jedoch selten zum Einsatz
weil unser Schlepp-Pilot keine Gelegenheit ausließ uns in die
Lüfte zu schleppen. Fällt dann jedoch der Pilot aus
irgendwelchen Gründen dauerhaft aus, dann steht man ganz
schön dumm da.
Verwöhnt wie ich mittlerweile war baute ich
kurzerhand meinen Chicco auf Querruder um. Ab 91 war das Modell mein
ständiger Begleiter. 1993 baute ich dann meinen ersten
Styroporbomber, eine Herkules mit 2,20m Spannweite angetrieben von 4 x
400er Speed. Als mir dann 1997 ein Prospekt der Fa. Lenger in die Hand fiel, entschloss ich mich zum Bau eines lang
ersehnten 3m Seglers, der jedoch nicht viel schwerer werden sollte wie
ein modernes Hochleistungsmodell.
Da bin ich mit dem Amadaeus
auf meinem Hausflugplatz
Das auf 3,20 m vergrößerte Modell wiegt 2,6kg . Mit ihm habe
ich schon die verschiedensten Antriebe getestet.